2018: Außergewöhnliche Sonderschauen

"... mit vier Männle, die die Glocke schlagen"

Außergewöhnlich ist die Sonderschau „Und ewig ticken die Wälder …“ mit Tisch- und Wanduhren aus drei Jahrhunderten. Mitorganisator Hubert Wursthorn – nach eigenen Angaben Ururenkel des Eisenbacher Uhrenfabrikanten Johann Baptist Beha – will die Traditionsgeschichte der Uhrenindustrie im Hochschwarzwald vorstellen und damit den Ideenreichtum der Menschen aufzeigen. Die jetzigen Ausstellungsstücke befinden sich meist in Privatbesitz – „alles Einzelstücke, keine Standardware“, betont Wursthorn. Da gebe es beispielsweise eine kleine Kathedrale „mit vier Männle, die die Glocke schlagen.“ Oder eine „Knödelfresser-Tischuhr“: Immer zur halben und vollen Stunde löffelt die Figur Knödel vom Teller.

Kunst mit echten Fossilien kombiniert

Die Künstlerin Annesuse Raquet wird die Messebesucher mit der Sonderschau „annsus – take a look: Urzeit trifft Jetztzeit, Fossilien modern inszeniert“ zum Staunen bringen. Die gezeigten Kunstwerke und Schmuckstücke sind Kombinationen aus ausgewählten Versteinerun­gen mit Mineralien und Edelsteinen. Bestandteil eines jeden Unikats sind echte Fossilien. Die Intention der Künstlerin ist, die Einzigartigkeit und Schönheit der Millionen Jahre alten Zeitzeugen für jedermann sichtbar zu machen. So entstehen Kostbarkeiten wie exklusive Dekorationsobjekte, Anhänger oder Kettenschließen, die alle individuell in Deutschland in Handarbeit angefertigt werden.